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In Milas kleiner Küche brannte noch das Feuer. Fino saß neben seinem Napf. Das Essen war frisch, aber Fino rührte es nicht an. Stattdessen sah er zur Wand. Dort war ein leerer Platz. Normalerweise leuchtete dort der Mondstein.
Fino hob eine Pfote und zeigte auf den leeren Platz. Mila ging zu ihm. „Was ist passiert?“, fragte sie. Fino machte ein leises Geräusch. Dann zeigte er auf das Fenster und auf den Boden. Mila verstand: In der Nacht war ein kalter Schatten gekommen.
Der Schatten hatte den Mondstein zerbrochen. Ein kleines Stück lag noch in der Küche. Das andere Stück war weg. Mila nahm den alten Zauberplan von Raban. Sie sah auf die Zeichen. „Raban sagt, dass das fehlende Stück bei der Quelle im Mondwald ist“, sagte sie.
Fino sah zur Tür. Seine Flügel zitterten. „Du hast Angst“, sagte Mila. „Ich auch ein bisschen. Aber wir müssen gehen.“ Sie bat Fino, mit ihr zu kommen. Fino blieb noch einen Moment still. Dann stand er auf und nickte.
Mila nahm das kleine Stück des Mondsteins aus einer Schale. Sie steckte es vorsichtig in ihre Tasche. So konnten sie das fehlende Stück erkennen. Fino ging neben ihr. Er war hungrig, aber jetzt wollte er helfen.
Mila öffnete die Tür. Kalte Nachtluft kam in die Küche. Sie und Fino verließen sofort das Haus. Vor ihnen lag der dunkle Weg zum Mondwald. Sie wussten, dass das fehlende Stück an der Quelle war. Sie mussten es vor den Schattenwesen erreichen.
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