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Lina saß in ihrem Wohnzimmer, als plötzlich ein silbernes Licht erschien. Das Licht schwebte vor ihr. Dann wurde daraus eine kurze Nachricht. Lina las: „Der Mondball ist weg. Der Mondkönig wird schwach.“
Lina stand sofort auf. Sie las die Nachricht noch einmal. Der Mondball war zuletzt in der Nähe des Marktes gesehen worden. Er musste morgen vor Sonnenaufgang zurück sein. Sonst würde das Mondlicht über Silberhain verschwinden.
In diesem Moment klopfte es an der Tür. Taro kam herein. Er sah Linas ernstes Gesicht und fragte: „Was ist passiert?“ Lina zeigte ihm die silberne Nachricht. Taro wurde nervös, aber er blieb bei ihr. Lina wählte ihn als Helfer aus.
Mika sprang auf den Tisch und sah die beiden stolz an. „Ich komme auch mit“, sagte der Kater. „Ich kenne die versteckten Wege unter der Stadt.“ Lina wollte zuerst etwas sagen, doch Mika setzte sich schon neben die Tür. Taro seufzte leise. Dann nickte er.
Gemeinsam packten sie eine kleine Tasche. Lina packte nur, was sie für den Weg brauchten. Taro prüfte die Tasche noch einmal. Mika wartete ungeduldig und schlug mit dem Schwanz. Niemand wusste, wo der Mondball genau war. Aber sie wussten, wo sie suchen mussten.
Lina nahm die Tasche. Taro öffnete die Tür, und Mika ging voran. Zusammen verließen sie das Wohnzimmer. Sie mussten den Mondball auf dem Markt finden, bevor morgen die Sonne aufging. Hinter ihnen blieb das silberne Licht zurück, vor ihnen lag die dunkle Stadt.
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